PROJEKTE

Hier findest Du Eindrücke von einigen meiner Urnen Projekte, die Kunst, Tod und Trauer miteinander verbinden.

 

Das letzte Stündchen. Wir reden übers Sterben. Podcast von Elena Ibello

Im Oktober interviewte sie mich zum Thema Kunst, Tod und Verlust.

Als Tochter eines Mexikaners und einer Schweizerin ist Renée Magaña in Los Angeles aufgewachsen und fühlte sich schon immer hingezogen zum Umgang mit dem Tod, wie sie ihn in ihrer Familie und in der mexikanischen Kultur kennenlernte. Vor wenigen Jahren starb ihr Ehemann. Nach 24 Jahren Partnerschaft begleitete Renée ihn in den Tod. 14 Monate lagen zwischen der Diagnose und dem letzten Atemzug von Martin.

Renée fragt sich, warum wir so grosse Mühe haben, über Sterben, Tod und Endlichkeit zu sprechen oder auch nur nachzudenken. Eigentlich, so findet sie, habe das Thema doch etwa Verbindendes, das wir viel mehr betonen könnten. «Es ist das Einzige, das alle Individuen auf diesem Planeten miteinander gemeinsam haben.» Auch darum hört Renée nicht damit auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und andere mit ihrer Kunst ebenfalls dazu anzuregen. Elena Ibello, Das letzte Stündchen – Wir reden übers Sterben.

Das komplette Interview können Sie sich hier anhören.

 

Wie oft sind Sie schon auferstanden?

Tag des Friedhofs, Samstag, 17. September 2022, Friedhof Bümpliz, Bern

(künstlerische Projektleitung und Koordination)

Für den Tag des Friedhofs 2022 möchten wir die Menschen einladen, über Tod und Leben nachzudenken. Wie verabschieden wir uns vom Leben? Welche Emotionen durchleben wir? Welche Gefühle löst der Gedanke an den Tod in uns aus? Habe ich Angst vor dem Tod an sich? Warum? Mit einer Ausstellung, Plakate, einer Videoinstallation sowie Führungen, ist das Publikum eingeladen, den Begriff des Todes im eigenen Leben zu erforschen.

Die Installation im Gewächshaus ist von Alain Jenzer und Renée Magaña

Beteiligte an der Plakat Ausstellung: Dumenic Andry, Martin Bieri, Michael Fehr, Wolfram Malte Fues, Asiye Mujgan Güvenli, Jürg Halter, Martin Möll, Li Mollet, Heinz Mollet, Christian Pauli, Ariane von Graffenried und Elisabeth Wandeler-Deck

Einblicke in die Ausstellung: